Wasser trinken

Nichts ist in unserer unmittelbaren Umgebung so präsent wie Essen und Trinken, im Internet, im Fernsehen, in der Stadt, in den Schulen und in unseren Wohnungen. Essen ist in unserem Alltag zu jeder Tages- und Nachtzeit allgegenwärtig. Unsere Bevölkerung wird immer dicker, obwohl es tausende von Diätratgebern, Foodblogger und Ernährungsberater gibt. Auch ich bin Ernährungsmedizinerin und sollte mich eigentlich auskennen. Aber die Versuchungen lassen mich immer wieder scheitern.

Trotz der riesigen Macht der Nahrungsmittelindustrie und der Getränkekonzerne entscheidet der Verbraucher, also jeder einzelne von uns, was wir in die Hand nehmen und konsumieren. Ich werde nicht aufhören dafür zu kämpfen, dass wir bereits von frühester Kindheit an, alle auf das Getränk Wasser umsteigen. Es ist nie zu spät, jeder Tag ist ein Gewinn. Es muss auch nicht das gehypte Mineralwasser aus Frankreich oder Italien sein, in unserem wunderbarem Land genügt es, den Wasserhahn aufzudrehen. Ich trage immer eine Hartplastikflasche bei mir, die ich bei Bedarf wieder auffülle. Zu Hause genieße ich etwas mehr Luxus durch eine Flasche aus Glas, die ich auch in den Kühlschrank stellen kann.

Müll aus Getränkeflaschen

Der erste Schritt zu mehr psychischen und physischen Wohlbefinden ist der Weg zum Wasserhahn und der Verzicht auf aromatisierte, Zucker- und Süßstoffhaltiger Getränke. Mir hilft immer der Gedanke, dass ich durch meinen Verzicht den Gewinn der gigantischen Nahrungsmittelkonzerne mindere. Wenn ich mir überlege, dass ich täglich 2€ durch das Weglassen der Getränke spare, ergibt sich daraus eine Ersparnis von 730€/Jahr. Davon kann ich mir bereits mein Handy mit Vertrag finanzieren.

Lassen wir die Getränke im Supermarkt stehen, das ist noch am einfachsten und spart Geld und Kalorien, die in Körperfett umgewandelt werden. Du fühlst Dich auch nicht besser, indem Du Zero Getränke oder gehypte Mineralwässer aus speziellen Regionen unserer Erde trinkst. Der Genuss eines Softdrinks dauert wenige Minuten und hinterlässt einen faden Nachgeschmack im Mund. Der Nutzen für unser Gehirn, unseren Hormonhaushalt und unsere Umwelt wäre gigantisch. Wir unterstützen durch unser Trinkverhalten nur die Lebensmittelkonzernen, die damit ein Milliardengeschäft machen.

Es klappt, macht mit und probiert es aus.

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